Exori Trout Project
Horizontal-Zocker
Die Verwendung von Horizontal Zockern gestaltet sich defiziler und setzt etwas Erfahrung voraus, da speziell die Bisse nicht immer sofort zu erkennen sind. Auch die Tiefe in der der Köder arbeitet konnte bislang nur schwer bestimmt werden. Doch zum Glück gibt es jetzt die Exori Horizontal-Zocker mit der garantierten Lauftiefe. Durch die Wahl des entsprechenden Modells mit goldenem (0-0,5 m Tauchtiefe), silbernem (0,5 bis 2 m) oder blauem Ring (2-4m) weiß der Angler jetzt ganz genau wo die Musik spielt. Meist beginnt man im oberen Bereich zu schleppen um – wenn dort nichts beißt – eine Etage tiefer weiter zu arbeiten.
Bisse erkennen
Um die Bisse beim Angeln mit Horizontal-Zockern gut zu sehen empfiehlt es sich die Rute in einem Winkel von etwa 45 Grad gen Himmel zu halten. Dadurch entsteht ein Schnurbauch zwischen Rutenspitze und Köder. Zuckende Bewegungen an diesem Bauch signalisieren dann den Biss. In einigen Fällen beißen die Forellen sogar so gierig, dass der Ruck bis in die Rutenspitze zu spüren ist. Jetzt heißt es aufpassen und die Rute blitzschnell in Richtung Fisch schwenken. Gleichzeitig öffnet man den Schnurfangbügel der Rolle und wartet einige Sekunden. Im Normalfall beginnt die Schnur nach wenigen Sekunden abzulaufen – der Fisch hat den Köder genommen und zieht mit ihm ab. Also Schnurfangbügel schließen, überschüssige Schnur aufspulen und anschlagen.
Drill
Schon bevor die erste Forelle beißt, sollte die Bremse der Rolle eingestellt werden. Während auch dünne Schnur Portionsforellen mühelos hält, geben vor allem dicke Lachsforellen manchmal richtig Gas und ziehen einige Meter Leine von der Rolle. Ist die Bremse zu stark eingestellt, so kann ein so solcher Fall mit Schnurbruch enden. Ebenfalls wichtig: die Haltung der Rute! Sie sollte einen Winkel von etwa 90 Grad zur Schnur bilden. Nur so entfaltet sie ihre ganze Kraft und Flexibilität und ermüdet den Fisch schnell.
Tipps und Tricks am Forellensee
Schleppen mit Horizontal Zocker, Clear Stick oder Schlepppose gilt – vor allem in der warmen Jahreszeit – als erfolgreichste Methode am Forellensee. Schließlich ernähren sich Salmoniden auch in der freien Wildbahn räuberisch. Doch vor allem an Seen mit viel Publikumsverkehr lernen die Fische schnell hinzu. Einige Tricks führen auch in diesem Fall zu Erfolg.
Schlepp-Tipps
So langsam wie möglich Schleppen – das Spinnerblättchen (Trilup) am Haken sollte sich gerade noch drehen.
- Kurze Zwischenstopps lassen den Köder absinken. Vor allem in der kalten Jahreszeit nehmen viele Forellen den Köder während dieser Phase.
- Ähnlich attraktiv wirkt eine »Flucht« des Köders Richtung Oberfläche. Deshalb immer wieder kurze Zwischenspurts einlegen und den Köder mit der Rutenspitze Richtung Oberfläche ziehen.
- Ein eckiges Laufverhalten erhält der Köder ebenfalls durch die Rute. Kurze Auf und Ab Bewegungen der Spitze, kleine Kreise und Schwenkbewegungen aus dem Handgelenk teilen sich dem Köder mit und unterscheiden ihn von »normalen«, geradlinig geführten Ködern – vor allem bei beißfaulen Fischen ein entscheidendes Plus.
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