Die Angelrute ist ein Gerät, mit dem der Aktionsradius beim Angeln erweitert und der Fischfang erleichtert wird. Eine Angelrute hat die Aufgabe, das Positionieren des Angelhakens mit Köder an der Angelschnur zu erleichtern, den Anhieb (Haken des Fisches) sicher zu setzen und den Fisch schnell und waidgerecht zu drillen (den Fisch ermüden) um ihn dann sicher zu landen.
Heute haben Materialien wie Kohlefaser, Kevlar und glasfaserverstärkte Kunststoffe, sowie die Mischung derer, bei der Wicklung einer Rute den Hauptmarktanteil eingenommen.
Nur beim Fliegenfischen finden die gespließten Ruten noch gerne Verwendung. Das Angeln mit so genannten „Gespließten“ bringt aber gegenüber der Angelei mit Ruten aus moderner Kohlefaser (CF) keinerlei Vorteile. Allerdings genießen sie als Statussymbole unter den Fliegenfischern einen gewissen Ruf.
Man unterscheidet heute zwischen Teleskopruten und Steckruten. Unter ihnen gibt es eine Vielzahl von Rutenarten für die verschiedensten Angelmethoden unterschieden:
* Bologneserute
* Eisangelrute
* Feederrute
* Grundangelrute
* Karpfenrute
* Fliegenrute
* Matchrute
* Pilkrute
* Spinnrute
* Drop-Shot Ruten
* Jerkbaitruten
* Stipprute (Kopfrute)
* Winkelpicker
und viele mehr .....
Auch im gewerblichen Fischfang wird das Angeln als Fischfangmethode genutzt, insbesondere durch die Langleinenfischerei (Angeln mit Schnur und Haken, z. B. sogenannte Aalschnüre) oder durch die Thunfischerei (Angeln mit Rute, Schnur und Haken).
Das Biegeverhalten ist eines der wichtigsten Kriterien einer Angelrute, die so genannte Aktion. Je biegsamer die Rute bzw. Rutenspitze, desto größer ist die Aktion. Eine Angel, die sich kaum biegen lässt, besitzt eine geringe Aktion. Schwere Grundruten besitzen eine kleine Aktion, während leichte Spinnruten eine relativ große Aktion aufweisen; die größte Aktion besitzen Fliegenruten.
* Spitzenaktion: Die Rutenspitze ist weicher im Aufbau als der Rest der Rute
* Semiparabolische Aktion: Die obere Hälfte ist weicher im Aufbau
* parabolische Aktion: Der Aufbau der Rute ist so gestaltet, dass sie sich gleichmäßig bis zum Handteil krümmt.
Grundsätzlich kann man sagen:
Je gleichmäßiger das Biegeverhalten einer Rute ist, umso höher ist die Belastbarkeit der Rute.
Die Aktion ist stark abhängig von der Bauart der Rute. Besteht eine Rute aus wenigen Teilen, so ist die Aktion gut, mehr Teile verschlechtern die Eigenschaften der Rute, weshalb eine Steckrute aus zwei Teilen normalerweise bessere Eigenschaften hat als eine Teleskoprute aus zehn Teilen. Sie können bis zu 14,50m lang sein.
Bei Fragen einfach anrufen. Wir beraten Sie gerne.
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