Die Schnur ist Ihre Verbindung zum Fisch.
Die Wahl der richtigen Schnur kann für den Fangerfolg ausschlaggebend sein und sollte mit Sorgfalt auf die Angelmethode bzw. den Zielfisch abgestimmt sein.
Die besten monofilen Schnüre kommen heute aus Japan und eine 0.30mm Schnur kann bis zu ca. 7,5kg tragen – Werte die vor 15 Jahren noch unmöglich waren.
Über die Materialzusammensetzung und Behandlung der Schnur, ist es möglich, Schnüre dem entsprechenden Einsatzgebiet anzupassen – so kann man eine Schnur besonders abriebsfest, eine andere besonders dehnungsarm oder mit starker Dehnung herstellen.
Zum Karpfenangeln wird man in der Regel eine abriebsfeste Schnur bevorzugen, zum Blinkern lieber eine dehnungsarme usw.
Auch die Farbe der monofilen Schnur kann den Gegebenheiten am Wasser angepasst werden.
Zum Forellenfischen und Barschangeln eignet sich eine klare Schnur besser als eine gefärbte, da diese Fische sehr gut sehen und somit bei einer farbigen Schnur abgeschreckt werden können.
Gerade bei Fischen, die eine relativ weiche Maulpartie besitzen, bieten monofile Schnüre Vorteile, da sie über eine gewisse Dehnung verfügen und schnelle Fluchten und Kopfstöße abfedern.
Nachteilig wirkt sich dies jedoch beim Fischen in großer Entfernung aus, da der Anhieb häufig nicht richtig durchdringt.
So kann man seine Schnur exakt auf die Wasserfärbung, den Zielfisch und die Situation anpassen und erhöht die Chancen auf den Fangerfolg.
Ebenfalls nachteilig bei monofilen Schnüren ist, dass sie relativ schnell altern.
Bei kleinen Beschädigungen an der Schnur wird zudem die Tragkraft wesentlich vermindert.
Es ist also ratsam, die Schnur auf der Rolle mindestens 1x pro Saison zu wechseln.
Bei monofilen Schnüren gibt es zudem große Qualitätsunterschiede, die sich natürlich auch im Preis niederschlagen – um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man hier also genau vergleichen und zu Markenschnüren greifen.
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