Petroleum: Es handelt sich hierbei um einen Kohlenwasserstoffgemisch welches aus Erdöl gewonnen wird. Von den drei hier erwähnten Brennstoffen hat Petroleum den höchsten Energiegehalt. Leider ist weder Petroleum noch Lampenöl (Paraffinöl) ein genormtes Produkt. Es gibt verschiedene Reinheitsgrade und Qualitäten. Für den Betrieb von Lampen, Kochern und Heizgeräten ist es besonders wichtig, dass der verwendete Treibstoff der Klasse A III entspricht.
Des Weiteren ist darauf zu achten, dass das Öl weder Farbstoffe noch künstliche Aromastoffe enthält. Citronella Öle sind beispielsweise vollkommen ungeeignet. Bei Drucklampen führen die Zusatzstoffe zu Ablagerungen im Vergaser und zur Aushärtung der Dichtungen. Bei Dochtlampen setzten sich diese Schwebteilen im Docht fest und beeinträchtigen somit langfristig die Funktion der Lampe.
Unter Lampenöl versteht man im allgemeinen Paraffinöl. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein Raffinat aus Erdöl, welches anders raffiniert wird. Paraffinöl wird heutzutage auch synthetisch hergestellt. In Baumärkten werden häufig Pflanzenöl Raffinate als klares Lampenöl verkauft. Von solchen Ölen sollte man die Finger lassen, da Pflanzenöl ranzig werden und nicht die richtige Viskosität besitzen.
Petroleum fängt nach einer gewissen Lagerzeit an zu verschlammen, ähnlich wie Heizöl oder Diesel. Die Verschlammung entsteht durch Mikroorganismen die sich im Petroleum enthalten. Der Vorgang lässt sich durch die Beimischung von Silberionen verlangsamen und aufhalten. |